Sattelzug brennt
Alarm: 08.09.2025 um 18.03 UhrOrtsfeuerwehren: Gds (LF16-LF20) | Kwd (TLF-LF10-GWL-ELW2-MTF) | Krw (LF10-LF20-MTF) | Stadt (Pressesprecher)
Einsatzart: Brandbekämpfung (BI2)
Einsatzort: Kaltenweide, Achtminutenweg
Landmaschine auf Acker in Vollbrand – Drei Feuerwehren stundenlang im Einsatz
Langenhagen/Kaltenweide. Am Mittwochabend wurde die Ortsfeuerwehr Kaltenweide um 18:03 Uhr mit dem Stichwort Bi2 – Sattelzug brennt in den Bereich des Kaltenweider Moors alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass nicht ein Sattelzug, sondern eine landwirtschaftliche Maschine auf einem angrenzenden Acker in Vollbrand stand.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Sofort gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung vor.
Da sich die Einsatzstelle in exponierter Lage befand und keine unmittelbare Wasserversorgung vorhanden war, musste das Löschwasser über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt werden. Dabei fahren die Fahrzeuge abwechselnd zwischen einer Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle, um kontinuierlich ausreichend Wasser für die Brandbekämpfung bereitzustellen. Zur Unterstützung wurden die Ortsfeuerwehren Godshorn und Krähenwinkel nachalarmiert.
Insgesamt waren zehn Fahrzeuge mit 45 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Einsatz, darunter sechs Atemschutztrupps, die im direkten Gefahrenbereich arbeiteten.
Während des Brandes traten rund 200 Liter Hydrauliköl sowie 150 Liter Diesel aus. Ein Großteil der Flüssigkeiten verbrannte, dennoch konnte ein Eindringen in das Grundwasser oder in angrenzende Entwässerungsgräben nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wurde die untere Wasserbehörde hinzugezogen. Auf deren Anweisung setzte die Feuerwehr sogenannte Ölschlängel ein – saugfähige Materialien, die gezielt im Graben ausgelegt wurden, um eingedrungenes Schaummittel sowie mögliche Betriebsstoffe aufzunehmen und eine Ausbreitung in die Umwelt zu verhindern.
Gegen 20:30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. In den folgenden zwei Stunden führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch und entfernten letzte Glutnester. Um 22:30 Uhr rückte das letzte Fahrzeug von der Einsatzstelle ab.
Doch damit war der Einsatz nicht vollständig beendet: Die ehrenamtlichen Kräfte mussten anschließend die Fahrzeuge wieder aufrüsten und sämtliches Material einsatzbereit machen. Die zeitintensive Reinigung von Schutzausrüstung, Schläuchen und Geräten übernehmen anschließend die hauptamtlichen Gerätewarte der Feuerwehr.
Pressesprecher Dennis Carlini erklärt dazu:
„Für uns Ehrenamtliche endet der Einsatz nicht mit der Rückkehr ins Feuerwehrhaus. Wir müssen die Fahrzeuge wieder aufrüsten, damit die Feuerwehr sofort für den nächsten Alarm bereitsteht. Die aufwändige Reinigung von Schutzausrüstung und Schläuchen übernehmen glücklicherweise unsere hauptamtlichen Gerätewarte – sie leisten hier eine hervorragende Arbeit. Ohne ihre Unterstützung würden die Einsatznacharbeiten für uns Ehrenamtliche oft bis tief in die Nacht dauern. Und trotzdem stehen wir am nächsten Morgen wieder in unseren regulären Berufen.“
Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Kaltenweide Uwe Glaser zeigte sich nach dem mehrstündigen Einsatz sehr zufrieden:
„Die Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und Godshorn war hervorragend. Besonders der Pendelverkehr zur Wasserversorgung lief absolut reibungslos – die Fahrzeuge fuhren wie ein Uhrwerk zwischen der Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle. So war jederzeit genügend Löschwasser vorhanden. Auch die Absprachen vor Ort und der Personaleinsatz haben hervorragend funktioniert. Dieses Zusammenspiel klappt so gut, weil wir regelmäßig gemeinsame Ausbildungen durchführen und uns dadurch blind aufeinander verlassen können.“
Bericht: Stadtpressesprecher Dennis Carlini
Bilder: Carl Marcus Müller
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Sofort gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung vor.
Da sich die Einsatzstelle in exponierter Lage befand und keine unmittelbare Wasserversorgung vorhanden war, musste das Löschwasser über einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt werden. Dabei fahren die Fahrzeuge abwechselnd zwischen einer Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle, um kontinuierlich ausreichend Wasser für die Brandbekämpfung bereitzustellen. Zur Unterstützung wurden die Ortsfeuerwehren Godshorn und Krähenwinkel nachalarmiert.
Insgesamt waren zehn Fahrzeuge mit 45 ehrenamtlichen Einsatzkräften im Einsatz, darunter sechs Atemschutztrupps, die im direkten Gefahrenbereich arbeiteten.
Während des Brandes traten rund 200 Liter Hydrauliköl sowie 150 Liter Diesel aus. Ein Großteil der Flüssigkeiten verbrannte, dennoch konnte ein Eindringen in das Grundwasser oder in angrenzende Entwässerungsgräben nicht ausgeschlossen werden. Deshalb wurde die untere Wasserbehörde hinzugezogen. Auf deren Anweisung setzte die Feuerwehr sogenannte Ölschlängel ein – saugfähige Materialien, die gezielt im Graben ausgelegt wurden, um eingedrungenes Schaummittel sowie mögliche Betriebsstoffe aufzunehmen und eine Ausbreitung in die Umwelt zu verhindern.
Gegen 20:30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. In den folgenden zwei Stunden führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch und entfernten letzte Glutnester. Um 22:30 Uhr rückte das letzte Fahrzeug von der Einsatzstelle ab.
Doch damit war der Einsatz nicht vollständig beendet: Die ehrenamtlichen Kräfte mussten anschließend die Fahrzeuge wieder aufrüsten und sämtliches Material einsatzbereit machen. Die zeitintensive Reinigung von Schutzausrüstung, Schläuchen und Geräten übernehmen anschließend die hauptamtlichen Gerätewarte der Feuerwehr.
Pressesprecher Dennis Carlini erklärt dazu:
„Für uns Ehrenamtliche endet der Einsatz nicht mit der Rückkehr ins Feuerwehrhaus. Wir müssen die Fahrzeuge wieder aufrüsten, damit die Feuerwehr sofort für den nächsten Alarm bereitsteht. Die aufwändige Reinigung von Schutzausrüstung und Schläuchen übernehmen glücklicherweise unsere hauptamtlichen Gerätewarte – sie leisten hier eine hervorragende Arbeit. Ohne ihre Unterstützung würden die Einsatznacharbeiten für uns Ehrenamtliche oft bis tief in die Nacht dauern. Und trotzdem stehen wir am nächsten Morgen wieder in unseren regulären Berufen.“
Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Kaltenweide Uwe Glaser zeigte sich nach dem mehrstündigen Einsatz sehr zufrieden:
„Die Zusammenarbeit mit den Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und Godshorn war hervorragend. Besonders der Pendelverkehr zur Wasserversorgung lief absolut reibungslos – die Fahrzeuge fuhren wie ein Uhrwerk zwischen der Wasserentnahmestelle und der Einsatzstelle. So war jederzeit genügend Löschwasser vorhanden. Auch die Absprachen vor Ort und der Personaleinsatz haben hervorragend funktioniert. Dieses Zusammenspiel klappt so gut, weil wir regelmäßig gemeinsame Ausbildungen durchführen und uns dadurch blind aufeinander verlassen können.“
Bericht: Stadtpressesprecher Dennis Carlini
Bilder: Carl Marcus Müller
Einsatz erfasst von Tobias Seifert