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Wasserrettung - vermutlich Person im Wasser

Alarm: 11.07.2025 um 18.47 Uhr
Ortsfeuerwehren: Gds | Lgh (LF20-RW-HTLF-FwABoot) | Kwd (ELW2) | Krw (LF20-MZF-FwABoot) | StBM | Stadt (KDOW2-Pressesprecher-FB-San)
Einsatzart: Sonstige Hilfeleistung (HW2)
Einsatzort: Langenhagen, Grenzheide, Hastrasee

Langenhagen, 11. Juli 2025 – Um 18:48 Uhr wurde die Feuerwehr Langenhagen zu einem Wasserrettungseinsatz an den Hastrasee alarmiert. Eine Passantin hatte beobachtet, wie eine Person im See unterging – gleichzeitig wurde eine Jacke am Ufer entdeckt. In solchen Fällen zählt jede Sekunde: Der Einsatz startete unter dem Stichwort „HW2 vermutlich Person im Wassser“.

Unmittelbar nach Eintreffen begannen die Einsatzkräfte mit einer großangelegten Suche. Taucher suchten unter Wasser bis in Tiefen von rund 17 Metern, unterstützt durch Boote mit Sonartechnik, Drohnenteams aus der Luft und Kräfte an Land. Im Laufe des Einsatzes wurde aus der Wasserrettung eine Personensuche – als die Meldung nicht weiter konkretisiert werden konnte und keine Person aufgefunden wurde.
Der Hastrasee, liegt im Landschaftsschutzgebiet Wietzetal zwischen Langenhagen-Krähenwinkel und Isernhagen. Das Baden in dem 29 Hektar großen Baggersee ist offiziell verboten – die Gefahren sind erheblich.

Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte: Die Ortsfeuerwehren Langenhagen, Krähenwinkel und Kaltenweide, die DLRG-Ortsgruppen Langenhagen und Krähenwinkel, der Rettungsdienst der Region Hannover sowie die Polizei. Zur Unterstützung kamen Taucher- und Bootseinheiten aus Burgdorf, Isernhagen, Lehrte, Lohnde und Sehnde hinzu.

Trotz aller Maßnahmen und intensiver Suche wurde bis zum Einsatzende um 21:30 Uhr keine Person gefunden. Die weitere Sachlage liegt nun bei der Polizei.

Wichtiger Appell:
Badeverbote gibt es nicht ohne Grund. An vielen Baggerseen lauern tödliche Gefahren – tiefe Stellen, steile Abbrüche, schlechte Sicht, keine Aufsicht. Wer diese Warnungen ignoriert, riskiert nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der Einsatzkräfte, die im Notfall nach einem suchen müssen.


Einsatz erfasst von Jörg Martin Paulsen

Einsatzbilder

Bildquelle: Carl-Marcus Müller