Traumatag 2025
Wenn der Ernstfall geprobt wird
In einer Werkstatt lodern Flammen, Schreie durchbrechen die Stille. „Hilfe, es tut weh!“ ruft
eine Frau, ihre Haut ist schwer verbrannt. Eine weitere Verletzte schreit ebenfalls um Hilfe –
ein Stahlstab hat sich durch ihren Brustkorb gebohrt. Wenig später eilen Einsatzkräfte der
Johanniter sowie der Ortsfeuerwehren (OW) Langenhagen und Engelbostel herbei, löschen
das Feuer, retten die Verletzten und beginnen mit der Versorgung. Der Anblick lässt an ein
schweres Unglück denken, doch alles ist für den ‚Traumatag‘ inszeniert. Eine Übung für die
Notfallsanitäter-Auszubildenden im dritten Lehrjahr und die jungen Feuerwehrleute.
„Die Schreie, das Blut, die ganze Szenerie. Es fühlt sich an wie ein echter Einsatz“, sagt Irina
Rudolph, NotSan-Auszubildende. Auch Jasmin Mäter, Auszubildende zur Notfallsanitäterin,
bestätigt: „Ein Polytrauma habe ich im Berufsalltag noch nicht erlebt. In der Übung konnte
ich unsere gemeinsame Struktur anwenden und habe gemerkt, worauf ich noch stärker
achten muss.“
Heute waren sieben Einsatzlagen geplant, jeweils mit zwei Verletzten, darunter ein
abgetrenntes Bein, eine eingeklemmte Person im Fahrzeug und weitere Verletzte in der
Windschutzscheibe. Elf Auszubildende aus Rettungswachen in Langenhagen, Garbsen und
Wunstorf, stellten sich gemeinsam mit 20 Feuerwehrmitgliedern den Übungen. Für jedes
Szenario rückten Rettungskräfte in zweier Teams mit je einem Rettungswagen aus und die
Feuerwehr übernahm die technische Hilfeleistung.
Für die NotSan-Auszubildenden bietet die dieser Tag eine gute Vorbereitung auf die
anstehende Abschlussprüfung und den Berufsalltag. Für die Ortsfeuerwehr sieht das ein
wenig anders aus. „Wer möchte kann sich in verschiedenen Funktionen ausprobieren, um zu
testen, ob diese für sie infrage kommen“, sagt Justin Schütte, Gruppenführer der OW
Langenhagen.
Die Planung hat etwa fünf Monate in Anspruch genommen. Dabei gibt es viele Punkte, auf
die das Organisationsteam achten muss. „Diesmal sind wir noch schneller und strukturierter
in unserem Zeitplan, wegen der neuen Aufteilung der Einsatzkräfte“, so Oliver Schütte,
Gruppenführer der OW Langenhagen. Auch die Sicherheit der Teilnehmenden steht dabei an
oberster Stelle. „Dass wir bei der Ortsfeuerwehr üben können, ermöglicht es uns, die
Szenarien unter sicheren und kontrollierten Bedingungen durchlaufen zu lassen“, sagt Laura
Blanke, stellvertretende Teamleiterin Rettungsdienst.
Der ‚Traumatag‘ geht auf die Initiative der Johanniter Jens Bachmann und Can Yilmaz sowie
der Feuerwehrmann Oliver Schütte zurück. Bachmann ist dieses Jahr nach längerer Krankheit
verstorben. Sein Engagement bleibt für alle Beteiligten präsent. „Wir führen die Übung nun
zum fünften Mal durch. Für uns ist es noch persönlicher geworden. Wir möchten bewahren,
was Jens aufgebaut hat“, sagt Nils Hoffmeyer, stellvertretender Teamleiter Rettungsdienst.
eine Frau, ihre Haut ist schwer verbrannt. Eine weitere Verletzte schreit ebenfalls um Hilfe –
ein Stahlstab hat sich durch ihren Brustkorb gebohrt. Wenig später eilen Einsatzkräfte der
Johanniter sowie der Ortsfeuerwehren (OW) Langenhagen und Engelbostel herbei, löschen
das Feuer, retten die Verletzten und beginnen mit der Versorgung. Der Anblick lässt an ein
schweres Unglück denken, doch alles ist für den ‚Traumatag‘ inszeniert. Eine Übung für die
Notfallsanitäter-Auszubildenden im dritten Lehrjahr und die jungen Feuerwehrleute.
„Die Schreie, das Blut, die ganze Szenerie. Es fühlt sich an wie ein echter Einsatz“, sagt Irina
Rudolph, NotSan-Auszubildende. Auch Jasmin Mäter, Auszubildende zur Notfallsanitäterin,
bestätigt: „Ein Polytrauma habe ich im Berufsalltag noch nicht erlebt. In der Übung konnte
ich unsere gemeinsame Struktur anwenden und habe gemerkt, worauf ich noch stärker
achten muss.“
Heute waren sieben Einsatzlagen geplant, jeweils mit zwei Verletzten, darunter ein
abgetrenntes Bein, eine eingeklemmte Person im Fahrzeug und weitere Verletzte in der
Windschutzscheibe. Elf Auszubildende aus Rettungswachen in Langenhagen, Garbsen und
Wunstorf, stellten sich gemeinsam mit 20 Feuerwehrmitgliedern den Übungen. Für jedes
Szenario rückten Rettungskräfte in zweier Teams mit je einem Rettungswagen aus und die
Feuerwehr übernahm die technische Hilfeleistung.
Für die NotSan-Auszubildenden bietet die dieser Tag eine gute Vorbereitung auf die
anstehende Abschlussprüfung und den Berufsalltag. Für die Ortsfeuerwehr sieht das ein
wenig anders aus. „Wer möchte kann sich in verschiedenen Funktionen ausprobieren, um zu
testen, ob diese für sie infrage kommen“, sagt Justin Schütte, Gruppenführer der OW
Langenhagen.
Die Planung hat etwa fünf Monate in Anspruch genommen. Dabei gibt es viele Punkte, auf
die das Organisationsteam achten muss. „Diesmal sind wir noch schneller und strukturierter
in unserem Zeitplan, wegen der neuen Aufteilung der Einsatzkräfte“, so Oliver Schütte,
Gruppenführer der OW Langenhagen. Auch die Sicherheit der Teilnehmenden steht dabei an
oberster Stelle. „Dass wir bei der Ortsfeuerwehr üben können, ermöglicht es uns, die
Szenarien unter sicheren und kontrollierten Bedingungen durchlaufen zu lassen“, sagt Laura
Blanke, stellvertretende Teamleiterin Rettungsdienst.
Der ‚Traumatag‘ geht auf die Initiative der Johanniter Jens Bachmann und Can Yilmaz sowie
der Feuerwehrmann Oliver Schütte zurück. Bachmann ist dieses Jahr nach längerer Krankheit
verstorben. Sein Engagement bleibt für alle Beteiligten präsent. „Wir führen die Übung nun
zum fünften Mal durch. Für uns ist es noch persönlicher geworden. Wir möchten bewahren,
was Jens aufgebaut hat“, sagt Nils Hoffmeyer, stellvertretender Teamleiter Rettungsdienst.
Bericht erfasst von Kjell Raschke
Erstellt am: 15.09.2025 um 11.05 Uhr